„Abends in der Galerie“

„Das Schaffen des Künstlers zwischen Idee und Konzept in der Gegenwartskunst“

am Donnerstag 23.05.2019, 19.00 Uhr, Städtische Galerie Haus Seel

Unter diesem Titel stand die öffentlichen Diskussion mit den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern der aktuellen Ausstellung „Das Zittern des Fälschers“ in die Städtische Galerie Haus Seel.
In einer kleinen, aber interessierten Gesprächsrunde wurde über die z. Zt. aktuellen Aspekte des Fälschens, über die Inhalte der Arbeiten und deren Bezug zum Titel der Ausstellung diskutiert.

 

 

 

Einige Statements der teilnehmenden Künstler:

Kai-Uwe Körner

  • Fotografien sind in Museen und Ausstellung im stillen Dialog mit den jeweiligen Künstlern und Künstlerinnen entstanden und der eigene Schatten „als Beweis“ ist immer in den Bildern zu erkennen.
  • Eigene Texte ergänzen die Bilder, wobei erste Ideen für eigene Texte bei der Anfertigung einer Hausarbeit zu dem Thema „Erzählzeit und erzählte Zeit in den Romanen „Der Prozess“ und „Das Schloss“ von Franz Kafka“ entstanden.
  • Texte in englischer Sprache in die Bilder eingefügt, so lassen sich diese für den Betrachter nicht direkt „konsumieren“ und behalten etwas Ungewisses.

Sabine Helsper-Müller

Das Zittern des Fälschers und die Einmaligkeit des Zufalls, die Unwiederholbarkeit des Augenblicks, die innere Notwendigkeit, die Sprache der Kunst.

Für die Ausstellung ist ein Gemälde in Öl auf Leinwand entstanden mit dem Titel „Witi 13“, 180 x 120 cm. Die „Witi“ ist eine unter Schutz gestellte Natur und Landschaft im Schweizer Kanton Solothurn, die ich seit einigen Jahren künstlerisch erkunde. Mit den teils großformatigen Gemälden möchte ich gerne eine Vorstellung von Lebensräumen vermitteln – durch die Umsetzung meiner Wahrnehmung in eine abstrahierende Wirklichkeit.

Ingo Schultze-Schnabl
Familienalbum
Ein Gang durch die Geschichte reflektiert das Thema Frauenrolle, Bekleidungsfunktion und Geschlechterrolle von der Renaissance bis zur Produktwerbung der Gegenwart. Die flexible, erweiterbare Zusammenstellung, ermöglicht immer wieder neue Vergleiche zwischen Personen, Erwartungen und Regeln. So entstehen auch immer wieder  neue Inhalte und Denkansätze.